Roboter, Shuttle und was macht Advastore?
Shownotes
Wir haben einen neuen Podcast Partner: Unser Dank geht an die Hannover Messe
Fragen oder Ideen zur Robotik in der Industrie? helmut@robotikpodcast.de oder robert@robotikpodcast.de
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00:00:00: Hi, Robert hier.
00:00:01: Dieser Podcast wird euch präsentiert von der Hannover Messe.
00:00:04: Wir sagen vielen herzlichen Dank an die Kollegen in Hannover und jetzt geht's los.
00:00:09: Robotik in der Industrie, der Podcast mit Helmut Schmidt und Robert Weber.
00:00:17: Hallo liebe Zuhörer und Zuhörer, willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcastes Robotik
00:00:24: in der Industrie.
00:00:26: Mein Name ist Robert Weber und mir München zugeschaltet sitzt der.
00:00:29: Helmut Schmidt, Grüß euch.
00:00:31: Helmut, heute kann man ja verraten, wir hatten so einen Aufnahmemarathon diesen Tag, drei
00:00:36: Stück hintereinander.
00:00:38: Last but not least, Leo ist unser Gast.
00:00:40: Leo, willkommen im Podcast.
00:00:42: Hallo, grüß euch beieinander.
00:00:44: Magst du dich ganz kurz den Zuhörerinnen und Zuhörern vorstellen, wer bist du, was machst
00:00:47: du und dann starten wir sofort in den Podcast.
00:00:50: Selbstverständlich, Leo Meier, bin einer von den Mitkündern von Abwasthor.
00:00:56: Was bin ich gelernt eigentlich, Ingenieur, habe einen Fable auch für die Elektrotechnik.
00:01:01: Hast du Elektrotechnik studiert oder?
00:01:03: Den Maschinenbau, genau.
00:01:06: Und ja, ich würde mal sagen so, wie sich die Zeit verändert.
00:01:10: Heute kommt das jedem Teil ein Kabel raus, was man verbaut und das habe ich mich schon
00:01:15: immer mit interessiert.
00:01:16: Okay, okay.
00:01:17: Jetzt musst du mir mal erklären, Helmut, warum hast du die Jungs oder hast du den Leo
00:01:21: eingeladen?
00:01:22: Ist das denn wirklich richtig Robotik in der Industrie, was der macht?
00:01:26: Ich hoffe doch, die Logomat steht vor der Haustür.
00:01:30: Leo und sein Team machen ja Robotik-Systeme oder Fahrroboter, allerdings nicht am Boden,
00:01:37: sondern im Rehaus.
00:01:38: Und da bin ich schon sehr gespannt, was er erzählt.
00:01:41: Auch ein bisschen zur Entstehungsgeschichte des Unternehmens.
00:01:45: Ich glaube, sie haben jetzt so Logomat auch ein bisschen eine Pivot, eine Veränderung
00:01:48: hinbekommen.
00:01:49: Vielleicht, Leo, erzähl einfach mal, was ist eigentlich eure Lösung, wo kommt ihr her?
00:01:53: Und was qualifiziert dich hier zu sein mit Robotik?
00:01:56: Genau, genau.
00:01:57: Also, man muss da vielleicht ein bisschen ausholen.
00:02:00: Im Großen und Ganzen war einfach die Überlegung, sich mal die ganze Prozesskette anzuschauen.
00:02:06: Also, nicht nur, wie kann ich Warn irgendwo in einem, sag ich mal, Waren speicherlegen,
00:02:12: sondern eben, wie kommen die Warn quasi an der Tür an, werden zerlegt, eingelagert,
00:02:18: ausgelagert und dann eben, das war damals mit einer der Hauptfokuser auch dieses Ganze,
00:02:24: wie kommt es dann in die Verpackung?
00:02:25: Und eben nicht nur das eine Teil, sondern eben multiple Teile.
00:02:29: Und da haben wir probiert, uns einfach die ganze Prozesskette anzuschauen.
00:02:33: Also, wo wir damals angefangen haben, haben wir uns einige E-Commerce-Lager auch angeschaut,
00:02:37: uns dort die Prozesse angeguckt und haben dann einen leicht anderen Weg eingeschlagen,
00:02:42: würde ich sagen, in dem wir probiert haben oder das jetzt auch gemacht haben, die Items
00:02:49: einzulagern.
00:02:50: Und das geht bei uns bei dem Prozess vorne mit und da kommt vielleicht dann die Robotik
00:02:55: mehr ins Spiel.
00:02:56: Wir haben quasi sowas wie eine automatisierte Inbauenstation.
00:02:59: Kann man sich vorstellen, wie ein Förderband.
00:03:00: Wären die Waren einfach draufgelegt, muss man nicht drauf achten, wie rum du die hinlegst
00:03:04: oder in welche Ausrichtung.
00:03:06: Und werden dann von da eigentlich automatisch gehandelt.
00:03:09: Das war immer das große Ziel.
00:03:11: Und warum diese Vereinzlung, die Vereinzlung bringt quasi einmal Vorteile vorne, wenn du
00:03:17: deine Waren kontrollierst.
00:03:19: Wir digitalisieren alles sofort, wiegen die einzelnen Artikel ab, schauen uns die an.
00:03:24: Und hinten raus ist dann das Händeln wiederum einfacher, also beim Zusammenpüren der Waren.
00:03:29: Da ist dann auch etwas mehr Robotik im Einsatz.
00:03:32: Okay, erklär mal, was ist jetzt der Robotik-Aprote?
00:03:35: Also im Großen und Ganzen, was will jeder, jeder will seine Waren möglichst without any
00:03:41: touches in sein Wehrhaus bringen und am besten auch wieder raus.
00:03:45: Wir haben eine Riesenstreuung, also den E-Commerce-Markt, den wir uns am Anfang gleich ausgesucht haben.
00:03:52: Da hast du von der Tannbürste bis zum Hundefutter Sack alles.
00:03:57: Wir haben auch in unserem jetzigen Lager, was in dieser Aulauf läuft, da wirklich eine
00:04:02: Vielfalt an Produkten.
00:04:03: Durch gibt es Känzen, ja, die Stecknadel wäre jetzt nicht das Bauteil für uns.
00:04:09: Aber ich sag mal, bei wirklich kleinen Größen, eine Höhe von 5-6 Millimetern und vielleicht
00:04:15: dass man sich das optisch gut vorstellen kann, so die Tempopackung, die wir handeln können,
00:04:20: hin bis wirklich Kisten zu einer Größe von einer Höhe 600 Millimeter, breite 400 und
00:04:27: Gewicht bis zu 25 Kilo, also durchaus auch große Objekte.
00:04:30: Und wo seht ihr mit eurer Lösung denn dann den Sweetspot, die wirkliche Unterscheidung
00:04:36: und dann über das womöglich schieben und vielleicht auch über die Größen den Vorteil
00:04:40: gegenüber anderen Marktteil nehmen?
00:04:42: So gute Frage, genau, es ist immer so, quasi du hast ja nicht die Lösung, die alles besser
00:04:46: kann wie alle anderen und da würde ich uns auch nicht hinstellen.
00:04:49: Sondern was ist quasi speziell, wenn man jetzt einfach mal nachdrückt über die, was gibt's
00:04:54: an Shuttles?
00:04:55: Meistens sind ja die Shuttles Captive, das spricht man davon, wenn die quasi ihre Regalzahlen
00:05:00: nicht verlassen, das ist bei uns schon mal nicht der Fall.
00:05:03: Also der Shuttle übernimmt bei uns die Tätigkeit wirklich quasi die Ware am Menschen oder in
00:05:10: der Nähe vom Menschen quasi entgegenzunehmen, dann quasi ins Lager zu fahren und eben das
00:05:15: alles selbstständig.
00:05:16: Also da ist kein Aufzug mehr dazwischen und diese Sachen, das heißt es ist auch nachrückbar
00:05:21: in durchaus niedrigen Gebäuden, zum Beispiel wir brauchen diese Höhnen nicht, können
00:05:27: aber auch die Höhne und dann beim Weg nach draußen ist glaube ich der größte Unterschied,
00:05:33: dass wir quasi uns nicht darauf konzentrieren wiederum aus einer Kiste oder aus einem Sammelsurium
00:05:38: von vielen Artikeln die richtigen rauszupicken, sondern wir bringen einfach nur die richtigen
00:05:42: Artikel raus.
00:05:43: Wenn du das jetzt mal rechnest von Fahrten, bleibt das eigentlich schön das Gleiche,
00:05:47: das war die meisten fahren Kisten rein und raus, also haben quasi um einen Artikel rauszukriegen,
00:05:52: eine Fahrt mit einem Plastikbehälter der vorgebracht wird und der dann wieder zurück ins System
00:05:57: muss und bei uns fährt das Shuttle quasi eher ein Kreis, es fährt quasi in einen Artikel
00:06:01: raus und hat ja dann eine Leerfahrt, weil der Artikel ist ja dann weg, weil wir eben keinen
00:06:06: Behälter oder keine Kiste nehmen und nehmen dann einfach wieder was Neues mit rein.
00:06:11: Also was ich interessant finde, Helmut, dass du dir ja wirklich kein Picking hast, das
00:06:15: war ja immer die große Hoffnung von vielen Armenherstellern, dass man sagt, okay in
00:06:20: der Interlogistik, da machen wir jetzt auch noch mal was.
00:06:23: Also da kommt jemand ohne Picking richtig aus.
00:06:25: Ja absolut, das ist erstaunlich, wahrscheinlich genau über den Eingangsprozess, dass er
00:06:30: tatsächlich, ich meine nochmal interessant ein bisschen besser zu verstehen, die Waren,
00:06:35: Scannen, Wiegen, Abmaße definieren, die müssen ja irgendwie dann im System hinterlegt werden,
00:06:42: eine optimale Auslastung im Hochdäckallager A zu haben und B wieder zu finden.
00:06:48: Vielleicht, Leo, kannst du das nochmal ein bisschen besser oder dann nochmal ganz kurz
00:06:51: darauf eingehen, was sich potenzielle Kunden vorstellen oder wo dann der Vorteil dafür
00:06:55: werden zu machen?
00:06:56: Also ich mache mal ein Beispiel, was vielleicht jetzt nicht das beste Kundenbeispiel ist,
00:07:01: aber ich vielleicht ganz plakativ finde, stell dir vor, wir waren ja vorher bei der
00:07:05: Tasse, wir haben einen Händler und das ist für ihn ein Kunstwerk.
00:07:10: Das heißt, jede Tasse ist eigentlich ein Unikat.
00:07:13: Und quasi genau diese Themen, die machen uns kein Problem auch, egal welche Marke, das
00:07:21: typische, was aus sich zu Ostern gibt es 200 Gramm mehr im gleichen Glas, also und dessen
00:07:26: Sachen, da stoßen wir auf keine Probleme, weil quasi eigentlich jeder Artikel sowieso
00:07:30: einschuld ist.
00:07:31: Ich habe das vorher nicht dazu gesagt, wir lagen natürlich auch Großgebindekisten ein,
00:07:36: gerade bei den Kaffeehernen, aber natürlich auch, was sich die Zwölfe Einheit bestellt
00:07:40: wird, das heißt quasi mal, es ist nicht darauf angewiesen wirklich jeden Artikel ein, zu
00:07:44: leihen zu lagen, sondern wir können genauso auch ganze Gebinde ins Lager reinfahren.
00:07:47: Da sind wir einfach, da gibt es bei uns keine Grenzen.
00:07:51: Und was ist das Wichtige?
00:07:52: Das Wichtige ist am Anfang die Datenerfassung und quasi bei uns ist es so, wenn wir jetzt
00:07:57: einen Jokot einlager, dann hat der eine Verfallstatum und ich habe diesen Jokot eingelagert.
00:08:04: Und wenn du den jetzt bestellst, dann bekommst du diesen Jokot, genauso wie du diese Tasse
00:08:09: bekommen würdest, die du bestellst.
00:08:11: Also das ist quasi, durch diese Datenerfassung am Anfang und quasi das Digitalisieren von
00:08:18: dem, was wir da haben, können wir wirklich ziehen.
00:08:21: Aber du hast doch Stammdaten vom Kunden, oder?
00:08:23: Das ist doch gar nicht so trivial, also, ja oder?
00:08:25: Ja, also um dieses Problem nicht zu haben, erzeugen wir einfach neue Daten vorneweg und stellen
00:08:32: die in einem Portal zur Verfügung.
00:08:33: Also bei den Kunden, mit denen wir jetzt zusammenarbeiten, ist das, was an Stammdaten existiert, das ist
00:08:39: sowieso meistens eine Katastrophe, meistens veraltet, falsch und so kriegt der quasi,
00:08:44: wenn du dich bei uns ins Portal einlockst, du hast einfach quasi von jedem Artikel jegliche
00:08:49: Informationen, stellen wir dir sofort wiederum zur Verfügung.
00:08:52: Kannst Du dann abgleichen mit deinen Daten oder direkt wieder...
00:08:55: weiter verwenden für den Kunden. Das machen wir eben direkt beim Waren-Eingang. Und dann,
00:08:59: glaube ich, wenn du dir vorstellst, du hast einen Lager und das ist ähnlich wie eine Pest.
00:09:04: Und dann gehen die dann auf Trace die Waren und werden dann in zuhochiger Lager? Oder wie
00:09:09: kann ich es mir vorstellen? Ja, also ich muss das so vorstellen. Der Waren-Eingang ist eigentlich
00:09:14: ein Förderband. Du legst, bleiben wir bei der Tasse, du stellst deine Tasse dort auf. Ja, und dann
00:09:19: aufs Förderband und du kriegst ein Palettetasten und die vereinzelst du dann und dann fahren die
00:09:23: einzeln. Einzelt du dann in der Stelle? Genau. Und dann haben wir einen Roboter, das ist ein
00:09:28: Portalroboter, nach dem Scanning, der die Tassen quasi ausrichtet und an den Seiten vom Förderband
00:09:36: jeweils dann schon auf ganz normalen Edelstahlblechen anrichtet und an denen fahren die Schattels vorbei
00:09:41: und ziehen sich die Waren-Einzelnen rein. Das ist quasi der Innenbau-Prozess. Und von da haben
00:09:48: die Schattels dann die einzelne Ware, die wird umschlossen. Das heißt, du hast quasi der Greifer,
00:09:52: kannst du ein bisschen so vorstellen, als wie wenn du deine zwei Arme nimmst und du hast ein Objekt,
00:09:56: was vor dir auf dem Tisch liegt und du greifst das wirklich komplett und schiebst es auf der Fläche
00:10:02: quasi auf das Schattel und dann geht es quasi ins Lager rein. Und im Lager legen wir die Waren
00:10:08: dann eben dementsprechend ab, so dass es natürlich möglichst platzspant ist, also ineinander geschachtelt,
00:10:13: auch hintereinander. Und sagen wir mal, diese Tasse hast du dann bestellt, dann würden wir die auf
00:10:19: dem gleichen Weg wieder rausbringen bis nach vorne. Und wieder au la jetzt in dem Fall an
00:10:24: automatisierte Verpackungsanlagen, wo dann die Waren zusammengestellt werden. Also wir haben da
00:10:30: verschiedene Prozesse. Das reicht von quasi dem manuellen wirklich noch, wo wir alles in eine
00:10:36: Box abdrücken und dann hast du quasi deine acht oder neun oder zehn Waren zusammengestellt.
00:10:41: Und dann gibt es den ganz normalen Verpackungsprozess bis hin zu wo wir die Ware in Katonagen abdrücken,
00:10:48: die dann automatisch verschlossen werden und eben auch eine Roboteranlage, die in dieser Aula läuft,
00:10:54: die die Waren auch wieder vom Schattel übernimmt und dann auf den Förderband zusammenreitet und
00:11:00: dann geht es auch in den automatisierten Verpackungsprozess. Was mich interessieren würde, Hemmut,
00:11:05: das Geschäftsmodell. Verfolgt ihr so ein Autostore-Ansatz? Das sagt wir, wir gehen da mit großen
00:11:11: GU's rein. Wollen wir selber Generalunternehmer werden? Wollt ihr euch mit den Knapsvitron-SSD
00:11:17: Schäfern zu messen? Was ist da euer Weg? Also wie vorher schon angesprochen, es gibt ja da eine
00:11:23: leichte Änderung. Am Anfang war ja wirklich das Ziel zu bribuieren, einfach ein Zentrum,
00:11:29: ein Logistikzentrum aufzubauen und eben eigentlich nur diesen Service rein zu verkaufen. Wir haben
00:11:34: dann natürlich gemerkt, also natürlich auf der Investorenseite und dem Markt. Es ist sehr kapitalintensiv,
00:11:41: wie man sich wahrscheinlich vorstellen kann. Und haben dann mit unseren Investoren eben besprochen,
00:11:46: dass wir das Produkt auch so anbieten sollten. Das kam auch bei den ersten Kundengesprächen
00:11:52: gleich auf. Also wir haben natürlich probiert, Kunden zu akquirieren für unser Lager und es war
00:11:57: oftmals einfach die Rückfrage, ja, kann ich mir vorstellen, aber eigentlich könnte ich mir besser
00:12:01: vorstellen, können wir das nicht bei mir installieren. Also ich möchte einfach nur das System haben und
00:12:06: nicht euch die Ware geben. Und genau durch, sage ich mal, viele Diskussionen sind wir so weit und
00:12:14: haben unser Produkt, würde ich mal sagen, so marktreif gemacht, speziell mit der großen Spielwiese,
00:12:21: die in Niederhaula ist, wo wir wirklich all diese Sachen testen können. Da von über 200 Shuttles
00:12:28: auf nicht ganz 20.000 Quadratmeter, also ist eine tolle Anlage. Und genau, jetzt ist eben das Ziel
00:12:36: auf der Logimat, unser System so zu präsentieren, dass du als Kunde dir auch bei uns ein volles System
00:12:42: kaufen kannst. Und um auf diese Rolle Integrator oder diesen Teil hinzukommen, glaube, da sind
00:12:48: wir noch sehr offen, sehr jung und natürlich verkaufen wir gerne den Kunden direkt was, sind aber
00:12:53: auch, glaube ich, gut in der Lage, uns in größere Konzepte sehr gut zu integrieren. Also ich glaube,
00:13:01: das ist super wichtig, weil so wie ich die Interlogistik erkenne, die sind noch konservative als
00:13:06: alles andere, was ich so am Markt sehe. Wenn die einmal beim Schäfer sind, dann und die sind im
00:13:11: Schäfer zufrieden, dann bleiben die beim Schäfer. Ja, also ich glaube, dass wir sowohl als Ad-On,
00:13:16: als auch quasi im Teilbereich gut aufgestellt sind. Also unser System ist wirklich sehr,
00:13:23: sehr flexibel, sehr modular. Du kannst sowohl Ergänzung machen. Wir sind ja schon leicht
00:13:29: aktiv, haben jetzt die ersten Kunden anfragt und das auch jemand hat ein typisches Autosystem.
00:13:34: Neben sein größtes Problem ist eigentlich die typische Ware, wo einfach nur ein oder
00:13:38: zwei Objekte oder gar nicht in die Kiste reinpassen. Das sind auch 25 Prozent seines
00:13:44: Geschäfte und das würde bei uns mitlaufen. Und dann hat auch große Wegstrecken, die verbunden
00:13:49: werden müssen, auch wieder optimal für unser System, quasi mit den Shuttleins auch größere
00:13:55: Strecken zurückzulegen außerhalb des Systems. Leo, das wäre auch genau meine Frage nochmal gewesen.
00:14:01: Das eine ist die Technologie und es gibt ja einige Technologieplayer neben den angestammten, die
00:14:09: schon seit längerer an Platz ist. Du hast jetzt gesagt, okay, man kann auch als Ergänzung zu einem
00:14:13: Autostore, ich würde das erst mal vermuten, ja, okay, Autostore, One-Sides-Fits-All, dem scheint
00:14:19: nicht so zu sein. Deswegen würde ich nochmal ein bisschen mehr erfahren oder habe es noch nicht
00:14:24: so ganz verstanden, wo denn dann tatsächlich euer Alleinstellungsmerkmal ist. Ich habe jetzt
00:14:29: verstanden, unterschiedliche Größen, Flächen, Abmaße. Kannst du da nochmal sagen, wenn ich
00:14:33: jetzt hier als Kunde zuhör und sage, ich bin vor der Unterscheidung, nehme ich mehr Exotec,
00:14:38: Autostore oder vielleicht etwas solutionen, wo hätte der Vorteil bei einer technischen
00:14:43: Lösung, die von euch kommt oder die ihr jetzt hat auf der Logomat vorstellt? Also ich glaube,
00:14:48: ein wichtiges Thema ist sicher heute der Wandel. Also ich bin der Online-Händler, was verkaufe ich
00:14:54: heute, was verkaufe ich morgen, endlich auch bei dem produzierenden Gewerbe. Ich glaube, der große
00:14:58: Vorteil ist, du legst dich bei uns auf keine Kisten fest, auf keine Maße fest, das bleibt alles einfach
00:15:03: flexibel. Und du wirst nie das Problem haben, dass wenn du heute sehr, sehr kleine Waren hast und
00:15:09: morgen sehr, sehr große Waren, dass du quasi große Behälter mit nichts drin oder eben in die andere
00:15:13: Sichtung und Sachen nicht reinpassen, das Thema umgehen wir, indem wir die Waren handeln können.
00:15:19: Also ich glaube, das ist mit eines der größten Alleinstellungsmerkmale von der technischen Seite.
00:15:24: Dann durch die Kundengespräche war sicher nie ambitioniert, in die Richtung zu gehen.
00:15:29: Es ist natürlich ziemlich schnell aufgefallen. Wo stecken denn die Kosten in solchen Systemen?
00:15:34: Das ist oft in den Aufzügen, in den Installationen und was macht denn den Wirkungsgrad aus mit den
00:15:39: Höhen, die du bedienen kannst? Also sehr niedrig und sehr hoch. Und da sind wir, glaube ich, auch sehr,
00:15:44: sehr flexibel, weil es linears skaliert. Das heißt, ich glaube, jeder kann sich vorstellen, wenn du
00:15:50: dir heute einen Aufzug kostet, ob der 1 Meter oder 5 Meter hochfährt, da sind die Kosten leider nicht
00:15:55: so weit auseinander, weil die Akteuren und das, was du da im Hauptgeld ausgibst, ist bei 1 Meter und
00:16:01: bei 5 Metern eben nicht sehr weit auseinander. Bei uns skaliert es aber sehr schön. Dadurch, dass
00:16:07: die Schattels eben selbstständig in den Schächten klettern, ist das alles sehr schön skalierbar.
00:16:13: Und bei uns ist es auch so, wie soll ich sagen, wir haben, muss es eher wie ein Fluss vorstellen.
00:16:19: Wenn so ein Schattel bei uns in den Steiger einfährt, dann fängt es das Klettern an und das
00:16:23: nächste, das kann direkt dahinter steigen. Das heißt, das ist quasi eher ein kontinuierlicher
00:16:28: Fluss, nicht wie ein Aufzug, der immer noch oben schießt und wieder nach unten kommt, sondern wir
00:16:32: schicken quasi, können da kontinuierlich die Schattels durchschicken. Und das mit der Verbindung,
00:16:38: sage ich mal, dass wir quasi das Schattel nicht rein nur im System sehen, also nicht nur in der
00:16:43: Lagermaschine, sondern die Schattels eben auch benutzen, um die Waren außerhalb vom Lager zu
00:16:48: verbringen. Das bringt eine große Flexibilität, sowohl was die Gebäudeeigenschaften angeht, also
00:16:54: es müssen eben keine Mindesthöhen erreicht werden, wie vielleicht bei manchen. Dann gibt es wieder,
00:16:58: sage ich mal, Systeme darfst nicht zu hoch werden, weil sonst wird es uninteressant. Und das ist bei
00:17:05: uns skalierbar. Ich hoffe, ich konnte es gut beschreiben. Absolut. Leo, vielen herzlichen Dank
00:17:11: für euren, wirst du uns deinen Approach mal erklärt hast. Kann man sich das in Nieder Auler
00:17:16: bei euch anschauen? Kann man vorbeikommen? Seht ihr das angucken? Selbstverständlich. Also kurze
00:17:20: E-Mail an Leo und wir können alle mal vorbeikommen. Wir können alle mal vorbeikommen, selbstverständlich.
00:17:25: Und dann lassen wir einen Kaffee und eine Tasse auslagern. Ja, sehr schön. Leo, vielen herzlichen
00:17:29: Dank, alles Gute dir und viel Erfolg mit euren System. Vielen Dank. Jo, super, danke fürs Gespräch.
00:17:35: [Musik]
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